Opatija - das einstige Abbazia

Hotels mit dem Flair der österreichisch-ungarischen Monarchie

Das Hotel Bristol mit dem Wiener Cafe Palme

Opatija - das einstige Abbazia, Hotels mit dem Flair der österreichisch-ungarischen Monarchie, das Hotel Bristol mit dem Wiener Cafe Palme
© Pixabay

26.06.2020      MAG Lifestyle Magazin - Kroatien Special exclusiv

Sehenswerte Hotspots an der kroatischen Adriaküste

Opatija in der Kvarner Bucht ist ganzjährig eine Reise wert !

Opatija bestand bis zum Bau der ersten Hotels aus einigen Fischerhütten und der Abtei

Abbazia, italienisch für "Abtei" war der Name des einstigen Fischerdorfes in Österreich-Ungarn welches sich ab 1881 zu einem mondänen Seebad der ehemaligen österreichischen Riviera entwickelte.

Zur der Zeit als die Südbahngesellschaft die ersten Hotels in Opatija eröffnete, war es noch vollkommen üblich, dass die einheimische Bevölkerung im Sommer an den Hafen, oder dort, wo es keine Badeanstalt gab, schwimmen ging. Die Männer badeten damals vollkommen nackt, was auf die Kurgäste schockierend wirkte weshalb ein Badeverbot ohne Hose erlassen wurde. Ebenso wurde das Baden in den Häfen von Volosko und Opatija verboten. Kinder mussten zum Baden Tücher, die Männer Hosen und die Frauen sogar Alltagskleidung tragen.

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© Felicitas Maria L. Grandits

Die ersten Hotels entstanden auf Initiative der Südbahngesellschaft welche Wien und Abbazia verband

Die ersten Hotels entstanden auf Initiative der Südbahngesellschaft welche Wien und Abbazia verband und durch den Bau des Südbahnhotels am Semmering bereits Pauschalangebote "Bahn & Hotel" einem zahlungskräftigen Publikum offerierte. 1889 wurde Abbazia ein heilklimatischer Kurort. Promibesucher wie das kaiserlichen Thronfolgerpaar, Thronfolger Rudolf mit seiner Gattin Stephanie, gekrönte Häupter aus Deutschland und Griechenland, Adel und Großbürgertum machten es zu einem auch international bekannten Seebad mit Palmenpromenade.
Gäste kamen wegen der Wärme und der gesunden Luft aufgrund heilsamer Aerosole aus ganz Europa angereist. Die Mehlspeisen wurden damals für die Gäste der Hotels und Besitzer der luxuriösen Villen entlang der Küste täglich frisch von Wien mit der Südbahn eingefahren.

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© Michael Alexander Grandits

Promenade Lungomare - die Kaiser Franz Josef Promenade

1889 wurde die mondäne Hafenstadt Abbazia offizieller "Curort". Namhafte Mediziner priesen die Vorzüge des lokalen Klimas. Seebäder und Hotels schossen wie Pilze aus dem Boden, viele blieben bis heute erhalten. Kaiser Franz Josef I. liess die wunderschöne 12 km lange  Uferpromenade von Volosko nach Lovran anlegen. Der Lungomare, die zwischen 1889 und 1911 erbaute Küstenpromenade, ist ein Spazierweg am Meer und ein zeitloses Relikt einer glanzvollen Epoche und ist heute, dem Monarchen zu Ehren, Promenade Franz-Josef I. benannt.

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© Michael Alexander Grandits

Das Wahrzeichen von Opatija, das Mädchen mit der Möwe

Auf einem Felsen eines dem kleinen Fischerhafen von Opatija vorgelagerten Riffs befindet sich die Statue des Mädchens auf dessen ausgestrecktem Arm die Möwe sitzt. Die Statue ist ein Werk des Bildhauers Car und wurde erst 1956 aufgestellt und gilt heute als Wahrzeichen von Opatija.

An ihrer Stelle stand früher, bevor sie durch einen Sturm beschädigt wurde, die „Madonna del Mare“ des Grazer Bildhauers Rathausky. Sie sollte über die Seele des Grafen Arthur Kesselstadt wachen, der unweit von dieser Stelle mit seiner Gattin 1891 ertrank, nur sein Sohn Georg wurde gerettet. Eine vergoldete Variante der Madonna sieht man heute vor der St. Jakobs-Kirche.

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© Michael Alexander Grandits

Opatija, Urlaub mit dem Flair der Monarchie

Opatija bietet seinen Gästen viele Hotels der unterschiedlichsten Kategorien und ist ganzjährig einen Besuch Wert !

Tipps & Links

In Opatija begrüßt Sie das luxuriöse, sorgfältig renovierte Hotel Bristol. Das traditionsreiche Hotel beeindruckt mit seiner Architektur im Stil des österreichisch-ungarischen Monarchie mit schmiedeeisernen Balkonen und einem prächtigen Interieur.

Das Wiener Café Palme serviert Ihnen aromatischen Kaffee und Tee. Genießen Sie auch erfrischende Cocktails und köstliche Spezialitäten auf der wunderschönen Terrasse des Hotels Bristol. Das Restaurant lockt mit erstklassigen lokalen und internationalen Spezialitäten. Zum Frühstück und Abendessen stehen in dem täglich geöffneten Restaurant Buffets für Sie bereit.

Im Hotel Bristol finden auch Kurse zum Erwerb von Küstenpatenten, Boots- & Yachtführerscheinen, statt.

www.kuestenpatent-kroatien.online

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© Michael Alexander Grandits